Verknappungsängste und steigende Kaffeepreise

Bei Twitter bin ich heute morgen auf einen Artikel bei nachrichten.ch gestoßen "Verknappungsängste treiben Kaffee-Preise"

Demnach ist der Preis für Robusta und Arabica an den Rohstoffbörsen in London und New York in einer Woche um etwa 20% gestiegen.

Dafür verantwortlich sind rückläufige Lieferungen aus den Lieferländern, allen voran Vietnam und Kolumbia. Dort sind laut Informationen die Vorräte bedenklich geschrumpft. Besonders Kolumbien hat an Erträgen verloren und ist von Platz 2 der wichtigsten Kaffeeproduzenten auf Platz vier zurück gefallen.

2009 wurde mit 7,8 Millionen Sack zu je 60 Kilogramm die niedrigste Menge der letzten 33 Jahre eingebracht gegenüber noch 11,1 Millionen Sack im Jahre 2008

Mitverantwortlich für den Rückgang ist unter anderem ein langfristiges landesweiters Umbauprogramm zugunsten der Anpflanzung neuer Kaffeesträucher, da aufgrund der niedrigen Preise viele Bauern auf das illegale Anbauen von Kokain umgeschwenkt sind.

Für die Jahre 2010/11 rechnet man aber schon wieder mit einem Anstieg der Ertragsmengen, da die Witterungsbedingungen sich stark verbessert haben.

 

Quelle: http://www.nachrichten.ch/detail/447344.htm

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