Kaffee bringt das Herz nicht ausser Takt
Author: Ruesseltier |
Montag, den 17. Mai 2010
Bislang hieß es immer, Kaffee sei ein Auslöser für Herzrhythmusstörungen. US-Wissenschaftler sagen aber nun, dass es keinen wissenschaftlich bewiesenen Grund gibt, den Kaffeegenuss zu reduzieren.
Professor Arthur Klatsky aus Oakland und dessen Team haben in einer Langzeitstudie die Daten von 130.000 Männern und Frauen unter folgender Fragestellung analysiert: Wie häufig waren Klinikeinweisungen wegen Herzrhythmusstörungen in Abhängigkeit vom Kaffeekonsum?
Die Ergebnisse stellten die Forscher nun beim beim Kongress der American Heart Association, der größten Kardiologen-Tagung weltweit, in San Francisco vor. Ihren Erkenntnissen zufolge, konnte eine erhöhte Zahl von Einlieferungen wegen Herzrhythmusstörungenmit bei hohem Kaffeekonsum nicht festegestellt werden. Allerdings konnte man festellen, dass Menschen die weniger Koffein zu sich nehmen, häufiger unter Herzrhythmusstörungen leiden.
Wer mindestens vier Tassen täglich trank, hatte ein um 18 Prozent geringeres Risiko. Waren es nur eine bis drei Tassen, betrug die relative Risikoreduktion auch nur 7 Prozent.