Bialetti
Author: ruesseltier |
Dienstag, den 11. Januar 2011
Ich kenne diese Art von Kaffeemaschinen noch aus meiner Kindheit. Meine Oma hatte so ein Ding und ich habe es damals als Spielzeug verwendet. Während unseres Urlaub in Italien vor ein paar Jahren ist sie mir dann wieder begegnet. Die Rede ist von dem Klassiker, dem Bialetti Coffee Maker.
Schon lange habe ich mich mit dem Gedanke getragen, unseren Hausbestand an Kaffeezubereitungsequipment (was ein Wort) um so eine kleine Schönheit zu erweitern. Da kommt einem Weihnachten ganz recht. Somit wohnt seit Ende Dezember ein 3 Tassen Moka Express Aluminium aus dem Hause Bialetti bei uns, erworben in einem Bundle bei der BPCC.
Es ist für mich die schönste, beruhigendste und zugleich aufregendste Art der Kaffee Zubereitung. Der Aufbau ist denkbar einfach. Unten das Wasser rein, dann den Behälter für das Pulver, gemahlenen Kaffee hinein, nicht andrücken, Kopfteil aufschrauben, Herd anschalten, drauf stellen, warten. Nach kurzer Zeit hört man wie das Wasser anfängt zu kochen, ein leises brodeln erklingt und ein herrlicher Geruch nach frischem Kaffee durchströmt die Küche. Wenn man mag, kann man auch den Deckel öffnen und dem dunklen Glück zusehen, wie es nach oben steigt.
Aber am besten die Nase nicht zu dich ran, heißer Wasserdampf kann weh tun (nicht selbst ausprobiert).
Das Endprodukt gelingt eigentlich immer, zumindest habe ich noch nichts anderes erreicht.
Wer also auf den Geruch von frischem Kaffee abfährt und aus dem Aufbrühen gerne ein kleines Ritual machen möchte, der sollte so ein schicker Stück besitzen. Und zur Not können auch die kleinen damit spielen. Nur im kalten ungefüllten Zustand versteht sich.
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